Nicht-Opioid-Analgetika wirken hauptsächlich peripher und haben keinerlei Affinität zu Opioid- Rezeptoren. Trotz ihrer unterschiedlichen Strukturen haben sie ein ähnliches Wirkspektrum: Analgesie (= Schmerzminderung) und Antipyrese (= Fiebersenkung). Die sauren nicht-opioiden Analgetika wirken zusätzlich antiphlogistisch. Psychotrope und sedierende Eigenschaften fehlen ihnen fast vollständig. Nicht-Opioid-Analgetika als schwache oder „kleine“ Analgetika zu bezeichnen, wird ihren Eigenschaften allerdings nicht gerecht, da sie vor allem bei entzündlichen Schmerzen den Opioiden häufig sogar überlegen sind. [2]

Tab. 2: Wirkungsspektren ausgewählter Nicht-Opiod-Analgetika