Arbeitshilfen und Informationen zur Covid-19-Pandemie

Aktuell herrscht in Deutschland eine noch nie dagewesene Ausnahmesituation – gerade für das Gesundheitswesen und damit auch für Apotheken eine enorme Belastung. Vieles ist neu, wie die verschärften Hygiene- und Vorkehrungsmaßnahmen: Plexiglasscheiben, Mundschutz und 1,5 Meter Abstand halten, um nur einige zu nennen. Auf dieser Übersichtsseite stellen wir Ihnen Arbeitshilfen und Informationen zur aktuellen Situation zur Verfügung.

DANKE AN ALLE APOTHEKEN

Auch das muss gesagt werden: Ein großes DANKESCHÖN an alle Apotheken, die in dieser Ausnahmesituation die Arzneimittelversorgung aufrechterhalten und mit ihrer Beratung dazu beitragen, dass Menschen gut informiert sind und Ärzte entlastet werden! Ohne Sie wäre es nicht möglich, diese Krise zu meistern.

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Diese Krankenkassen verzichten auf die Umsetzung der Rabattverträge, wenn Rabattarzneimittel nicht vorrätig sind:

  • Ersatzkassen (bundesweit, betrifft TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK)
  • Primärkassen (AOKn, BKKn, IKKn, SVLFG, IKK classic, Knappschaft) → ggf. bundeslandspezifische Regelungen beachten

Die Regelung ist zunächst befristet bis zum 30. April 2020. Die Apotheke darf ein vorrätiges Arzneimittel vorrangig abgeben, auch wenn es nicht rabattiert ist. Begründet wird dies mit dem Sonderkennzeichen für Akutversorgung (Sonder-PZN 02567024 + Faktor 5 oder 6 + Vermerk „Covid” oder „Corona” + Unterschrift). Das genaue Vorgehen bei Akutversorgung ist in der Arbeitshilfe „Akutversorgung während der Covid-19-Pandemie” beschrieben.

Bitte informieren Sie sich zu weiteren bundeslandspezifischen Regelungen bei Ihrem Landesapothekerverband.

Angaben ohne Gewähr, Stand: 23.03.2020