Teil III: Rechtliche Grundlagen der Substitutionstherapie

Die Umsetzung der Substitutionstherapie wird von zahlreichen Gesetzen und Verordnungen beeinflusst, damit die Therapie für alle Beteiligten mit der größtmöglichen Sicherheit verbunden ist: Es muss eindeutig nachvollziehbar sein, welcher Patient wann von welchem Arzt behandelt wird und welche Substitutionsmittel er durch welche Stelle erhält. Die eingesetzten Wirkstoffe gehören zu den Betäubungsmitteln, bei denen ohnehin schon eine lückenlose Überwachung des Arzneimittelverkehrs vorgeschrieben ist. Zudem soll mit verschiedenen Überwachungsmechanismen sichergestellt werden, dass Patienten ihren Zugang zu Substitutionsmitteln nicht missbrauchen, dass sie ihre Therapie zielstrebig verfolgen und dass sie nicht wieder stärker in den Teufelskreis der Abhängigkeit geraten.