Zertifizierte Fortbildung Latente Azidose

Bekräftigt sich der Verdacht einer ernährungsbedingten chronischen Azidose, gilt es, dem Kunden im Rahmen einer kompetenten Beratung zunächst die Zusammenhänge zu erläutern und zu erklären, warum eine Supplementierung in seinem Fall sinnvoll wäre. Allgemeingültige Empfehlungen zu einem ausgeglichenen Lebensstil und zu einer ausgewogenen Ernährung sollten ebenfalls Bestandteil der Beratung zur Erhaltung und Wiederherstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts sein.

Folgende Punkte sollten im Beratungsgespräch Erwähnung finden:

  • Ein Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushaltes kann zu verschiedenen Funktionsbeeinträchtigungen führen.
  • Ungünstige Lebensbedingungen können den Säure-Basen-Haushalt beeinflussen und zu einem Säureüberschuss führen. Eine eiweißreiche Ernährung, der geringe Verzehr von Obst und Gemüse sowie Stress und übermäßige sportliche Aktivitäten können dieses Gleichgewicht negativ beeinflussen.
  • Hält eine Übersäuerung länger an, weil auch die körpereigenen Puffersysteme überlastet sind, kann es zu Schädigungen des Bindegewebes kommen und zum Abbau der Knochensubstanz.
  • Dies kann Rücken- und Gelenkschmerzen, das Schmerzempfinden bei Rheuma und das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche begünstigen.
  • Durch die Einnahme von Basenpräparaten kann der Körper entlastet werden und das Säure-Basen-Gleichgewicht wiederhergestellt werden.
  • Da eine positive Regulierung nicht über Nacht stattfinden kann, ist eine mehrwöchige Einnahme essentiell. Sinnvoll ist eine Kur von mindestens zwei bis drei Monaten.
  • Unterstützend sollte ein Übermaß an Fleisch, Wurst- und Getreideprodukten vermieden und gleichzeitig der Verzehr von Obst und Gemüse gesteigert werden.
  • Sind Stress und/oder eine exzessive sportliche Belastung als mögliche Ursache festzumachen, gilt es natürlich, diese wenn möglich zu reduzieren.