3.3 Homöopathische Therapie bei Lymphödem bzw. posttraumatischen Ödemen

Wie bereits beschrieben, kann die Unterstützung des Lymphabflusses bei verletzungsbedingten Ödemen (Permeabilitätsödemen) die Heilung und Schmerzlinderung unterstützen.

Bei posttraumatischen Ödemen ist in erster Linie die durch die Sportmedizin bekannt gewordene PECH-Formel zu beachten:

P = Pause → Abbruch der sportlichen Tätigkeit, Ruhe

E = Eis → sofortige Kühlung

C = Compression (engl. für Kompression) → Druckverband mit mäßiger Spannung

H = Hochlagerung → verletzten Körperabschnitt hochlagern

Um den Lymphabfluss zu unterstützen, kann außerdem eine Lymphsalbe aufgetragen und/oder ein Mittel zur Unterstützung des Lymphsystems eingenommen werden.

Tipps für das Auftragen einer Lymphsalbe:

  • Zuerst im Bereich der jeweils zuständigen Lymphknotenbereiche (Leiste, Achsel, Hals) sanft kreisend auftragen
  • Danach von der Schwellung aus in Lymphabflussrichtung hin zu den regionären Lymphknoten sanft ausstreichen

Zusätzlich kann die Einnahme weiterer homöopathischer Mittel mit Wirkungsrichtung Lymphsystem (siehe oben) oder Verletzung (z. B. Calendula officinalis D3/D4, Arnica montana D6) erwogen werden.