Die gemeine Quecke (Agropyron repens) gehört zur Familie der Poaceae (Süßgräser). Es handelt sich um eine aus dauernde krautige Pflanze, welche unterirdische Rhizome bildet. Die Halme sind kahl, sie stehen aufrecht oder sind nach unten gebogen. Sie weisen drei bis fünf Knoten auf. Die Laubblätter der gemeinen Quecke sind grün. Sie verbreitet sich häufig nicht nur über Früchte, sondern auch durch aus den Wurzelstöcken austreibende Ausläufer. Es handelt sich um ein weit verbreitetes Unkraut, das auf der nördlichen Erdhälfte vorkommt.

Zur Anwendung kommen die Rhizome und die kurzen Stängelabschnitte. Die Inhaltsstoffe der Quecke wirken harntreibend und werden sowohl bei Nieren- und Blasenbeschwerden als auch bei Wunden eingesetzt.

Queckenwurzelstock – Graminis rhizoma

Wirksame Inhaltsstoffe: Triticin, Saponine, ätherische Öle
Wirkung: diuretisch (harntreibend)
Anwendungsgebiete: Bakterielle und entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege, Vorbeugung von Nierengrieß5