5 Fazit

In der Regel sind Wechselwirkungen – sowohl zwischen verschiedenen Arzneimitteln als auch zwischen Arzneimitteln und Nahrungs-/Genussmitteln – während einer Therapie unerwünscht und können den Therapieerfolg gefährden. Für den Apotheker ist es daher essentiell, bei der Abgabe eines Arzneimittels einen Interaktionscheck durchzuführen und während des Beratungsgesprächs Informationen über eine zusätzliche Medikation einzuholen. Darüber hinaus sind auch die Einnahme von Genussmitteln und die persönlichen Essgewohnheiten des Patienten ein wichtiger Bestandteil des Beratungsgesprächs. Da eine mögliche Wechselwirkung von vielen Faktoren beeinflusst werden kann, spielt die individuelle Situation des Patienten eine wichtige Rolle: Nicht jede Interaktion ist klinisch relevant und bedarf einer Intervention. Eine gute Beratung des Patienten zu Arzneimittelwechselwirkungen ist daher nur mit pharmakologischem Sachverstand möglich.