Klassifikation von Schlafstörungen

Als Schlafstörung bezeichnet man durch verschiedene Ursachen ausgelöste Beeinträchtigungen des Schlafes. Sie werden nach verschiedenen Systemen klassifiziert – am geläufigsten ist aber die Einteilung nach ICSD-3, der International Classification of Sleep Disorders:

  1. Insomnien
  2. Schlafbezogene Atmungsstörungen
  3. Hypersomnien zentralvenösen Ursprungs
  4. Zirkadiane Rhythmusstörungen
  5. Parasomnien
  6. Schlafbezogene Bewegungsstörungen

Unter Insomnie versteht man mangelhaften bzw. ungenügend erholsamen Schlaf. Hypersomnie bezeichnet ein anhaltend abnormal hohes Schlafbedürfnis (dazu gehört beispielsweise auch die Narkolepsie). Parasomnien zeichnen sich dadurch aus, dass der Schlaf durch ungewöhnliche körperliche Phänomene oder Verhaltensweisen unterbrochen wird (in diese Gruppe gehört z. B. das Schlafwandeln). In dieser Fortbildung sollen vor allem Insomnien betrachtet werden, da diese im Rahmen der Selbstmedikation behandelt werden können.