1.3 Schlafeinteilung

Um den Schlaf zu charakterisieren, sind verschiedene Schlafstadien definiert, die immer beim Schlafen zu beobachten sind und mittels EEG (Elektro-Enzephalogramm), EOG (Elektrookulographie) und EMG (Elektromyographie) anhand charakteristischer Messkurven dargestellt werden können4.

Man unterscheidet orthodoxen Schlaf (auch Non-REM-Schlaf) von paradoxem Schlaf (REM-Schlaf), wobei sich der orthodoxe Schlaf wiederum in verschiedene Schlafstadien unterteilen lässt:

Stadium 1: Einschlafstadium

Stadium 2: Leichtschlafstadium

Stadien 3 und 4: Tiefschlafstadien

Im Non-REM-Schlaf nimmt der Muskeltonus ab, ebenso die Herzfrequenz und der Blutdruck. Im Tiefschlaf ist die Weckschwelle sehr hoch. Zwischen Non-REM-Phasen lassen sich REM-Phasen beobachten, die sich durch schnelle Augenbewegungen erkennen lassen – daher rührt auch der Name: REM = Rapid Eye Movements. In diesen Phasen wird viel geträumt, die Herzfrequenz und andere vegetative Funktionen werden beschleunigt.

Im Laufe der Nacht wechseln sich die Stadien 1 bis 4 des Non-REM-Schlafes und REM-Phasen ab, wobei die Dauer der Tiefschlafphasen mit zunehmender Schlafdauer abnimmt und die der REM-Phasen zunimmt (Abb. 2).

Abb. 2: Schlafstadien einer Nacht