Studienergebnisse: Evidenz für UMP und Keltican® forte

Evidenz für UMP

Eine placebokontrollierte Doppelblindstudie konnte bei Patienten mit Hexenschuss, die unter starken Schmerzen, eingeschränkter Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule und Muskelverhärtungen litten, bereits nach einer UMP-Infusion eine 25%ige Schmerzreduktion gegenüber dem Ausgangswert nachweisen. Auch an den Folgetagen erwies sich der Effekt der UMP-Infusion gegenüber der Placebo-Infusion als deutlich überlegen.16

Evidenz für Keltican® forte

Bei 123 Patienten mit schmerzhaften Bewegungs- und Funktionseinschränkungen nach einer Bandscheibenoperation wurde innerhalb einer prospektiven, kontrollierten Beobachtungsstudie unter Einnahme von Keltican® forte (n = 80) eine signifikant stärkere Reduktion der Schmerzintensität nachgewiesen als in der Kontrollgruppe (n = 43). Alle Patienten erhielten zusätzlich individuelle Therapiemaßnahmen wie Krankengymnastik und/oder Schmerztherapie. Neben der Abnahme der Schmerzintensität nach 14 und 21 Tagen berichteten die Patienten unter Keltican® forte über eine signifikant höhere Lebensqualität als Patienten der Kontrollgruppe.17

Weiterhin konnte eine Untersuchung von 212 Patienten mit schmerzhaften Erkrankungen des peripheren Nervensystems unterschiedlicher Genese unter Keltican® forte eine signifikante Schmerzreduktion sowie eine Dosisreduktion der Begleitmedikation bei 75 % der Patienten nachweisen.18 Die Patienten litten unter verschiedenen Schädigungen des PNS, wie Reizungen/Schädigungen der Nervenwurzeln im Bereich der Lenden- oder Halswirbelsäule, Ischiasschmerzen, Karpaltunnelsyndrom oder diabetischer Neuropathie. Zusätzlich zu ihrer bisherigen Therapie erhielten die Patienten für einen Zeitraum von 60 Tagen 1-mal täglich eine Kapsel Keltican® forte. Ein validierter Fragebogen diente bei Eingangs- und Abschlussuntersuchung der Beurteilung der Schmerzsituation. Die Auswertung zeigte eine Senkung des Schmerz-Gesamtpunktwertes von 18 zu Studienbeginn auf 9 nach 60 Tagen. Die Häufigkeit somatosensorischer Symptome wie einschießender oder brennender Schmerzen, Kribbeln und Taubheit nahm unter Einnahme von Keltican® forte, wie Abbildung 8 zeigt, deutlich ab.

Während bei der Eingangsuntersuchung noch 59 % der Patienten unter ausstrahlenden Schmerzen gelitten hatten, waren es bei der Abschlussuntersuchung nur noch 37 %.18 Ein zusätzlicher Effekt ergab sich durch die Reduktion des Schmerzmittelverbrauchs. Bei 75,6 % der Patienten konnte die analgetische Begleitmedikation reduziert oder vollständig abgesetzt werden.

Fazit:

Der erfolgreiche Einsatz von Uridinmonophosphat bzw. Keltican® forte wird nicht nur durch Anwendererfahrungen aus über 40 Jahren, sondern auch durch wissenschaftliche Untersuchungen eindrucksvoll belegt.16-18