Die weibliche Anatomie und Physiologie

Zum besseren Verständnis möchten wir Ihnen zunächst wichtiges Grundlagenwissen rund um die weibliche Anatomie und Physiologie vermitteln.

Anatomie

Die Geschlechtsorgane der Frau werden in innere und äußere Organe unterteilt. Zu den äußeren Geschlechtsorganen zählen die inneren und äußeren Schamlippen, die Klitoris und die Bartholin-Drüsen. Zu den inneren Geschlechtsorganen der Frau gehören:

  • Vagina (Scheide)
  • Gebärmutter (Uterus)
  • Eileiter (Tubae uterinae)
  • Eierstöcke (Ovarien)

Abb. 1: Innere Geschlechtsorgane der Frau

Vagina und Gebärmutter

Die Vagina verbindet die äußeren Geschlechtsorgane mit der Gebärmutter, die sich in Gebärmutterkörper (Corpus uteri) und Gebärmutterhals (Zervix) unterteilen lässt. Im Inneren ist die Gebärmutter mit der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ausgekleidet. Nach der Befruchtung nistet sich die Eizelle im Endometrium ein und wächst heran.

Ist die Eizelle nicht befruchtet, wird sie zusammen mit dem Endometrium monatlich abgestoßen (= Menstruation). Der Auf- und Abbau des Endometriums wird, wie die Eireifung auch, durch Hormone gesteuert.

Eierstöcke

Die zwei paarig angelegten pflaumengroßen Eierstöcke enthalten bereits zum Zeitpunkt der Geburt die volle Anzahl von 200.000 bis 400.000 unreifen Eizellen. Mit dem Einsetzen des Menstruationszyklus in der Pubertät erfolgt bei einer gesunden Frau regelmäßig die monatliche Reifung mehrerer Follikel bis zur Ausreifung einer Eizelle. So reifen 400 Eizellen während der fortpflanzungsfähigen Jahre einer Frau heran. Zudem produzieren die Eierstöcke Hormone wie das weibliche Hormon Östrogen.

Eileiter

Die Eileiter sind etwa 10–17 cm lang und verbinden den Eierstock mit der Gebärmutter. Sie sind nicht mit dem Eierstock verwachsen. Sie besitzen am Ende eine Art Trichter, mit dem sie die Eizelle auffangen können. Während des Transports durch die Eileiter kann dann eine Befruchtung der Eizelle stattfinden.