Kartoffel

Solanum tuberosum L.

Kartoffeln gehören wie die Tomate, die Aubergine und der Tabak zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie wurden bereits vor ca. 7.000 Jahren durch die Inka in den Anden Südamerikas angebaut und gehören in Deutschland nach Anordnung von Friedrich dem Großen seit 1756 zu den Kulturpflanzen. Die Kartoffelpflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu einem Meter und trägt blaue, rosa, blassviolette oder weiße Blüten mit gelben Staubbeuteln. Die oberirdischen Pflanzenteile sind ungenießbar, verwendet werden die unterirdischen Kartoffelknollen, die – wider den Vorurteilen – auch roh nicht giftig sind.

Inhaltsstoffe:

  • Schleimstoffe
  • Mineralstoffe, sehr kaliumreich

 

Wirkung:

  • Bindet Magensäure
  • Bildet eine Art Schutzschicht für die Magen- und Darmschleimhäute
  • Entwässernd
  • Fördert die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten
  • Trägt wirksam zur Vorbeugung gegen heutzutage häufige ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten bei, die mit Übersäuerung des Organismus einhergehen