4 Beratungsgespräch

Beschwerden wie Herzrasen und Herzstolpern bei Frauen mit Wechseljahresbeschwerden, aber auch bei Personen mit hoher Stressbelastung oder Polymedikation können auf ein Defizit mit Mikronährstoffen hinweisen. Dies ist eine mögliche Ursache, die leicht übersehen wird. Im ärztlichen Gespräch kommen die Themen Ernährung, Lebensstil und Auswirkungen von Medikamenten auf die Nährstoffversorgung oft zu kurz. Die Beratung in der Apotheke kann diese wichtige Lücke schließen.

Fallbeispiel:

Eine Frau um die 50 möchte auf Rezept Metformin abholen. Dabei erwähnt Sie, dass ihr Blutdruck nun auch häufig zu hoch ist und wie sehr sie beruflich und privat unter Stress steht. Sie leidet häufig unter Schlaflosigkeit und Herzrasen.

Wichtige Fragen:

  • Wie häufig treten die Beschwerden auf?
  • Haben Sie die Beschwerden schon mit Ihrem Arzt besprochen?
  • Welche Untersuchungen wurden durchgeführt und wozu hat er geraten?
  • Nehmen Sie weitere Medikamente ein?
  • Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und Nüssen?

Beraten und empfehlen

Im Beratungsgespräch schildert die Kundin ihre vor allem nachts auftretenden Beschwerden. Über das Herzrasen hat sie mit Ihrem Hausarzt gesprochen, der ein Elektrokardiogramm (EKG) in Ruhe und unter Belastung durchgeführt hat. Das EKG war unauffällig, so dass ihr Hausarzt Stress und Wechseljahre als Hauptursache annahm und zu weiterer Beobachtung riet.

Die PTA erläutert die Bedeutung der Mineralstoffe Natrium, Kalium, Magnesium und Calcium für die Aktivität des Herzmuskels. Herzrasen und Herzstolpern können auftreten, wenn die steuernden elektrischen Impulse nicht regelmäßig kommen oder deren Weiterleitung gestört ist. Die Ursache kann in Elektrolytmangel und -imbalancen liegen. Patienten mit Diabetes haben zudem einen erhöhten Bedarf unterschiedlicher Vitamine (z. B. Vitamin B12 und Folsäure) und Mineralstoffe (Magnesium und Kalium). Antidiabetika wie Metformin erhöhen den Bedarf an Magnesium, Vitamin B12 und Folsäure. Auch Stressbelastung begünstigt Mineralstoffdefizite und Herzbeschwerden.

Auf Nachfragen der Patientin, ob ihr Hausarzt dann nicht z. B. herabgesetzte Kalium- und Magnesiumwerte festgestellt hätte, erklärt die PTA, dass Blutuntersuchungen im Fall von Kalium und Magnesium nur begrenzte Aussagekraft haben. Nur ein geringer Anteil beider Mineralstoffe befindet sich im Blut, der überwiegende Teil in den Körperzellen. Die Magnesiumwerte gehören zudem nicht zum Routinelabor.

Aufgrund des engen Zusammenspiels von Kalium und Magnesium ist die gleichzeitige Einnahme beider Mineralstoffe empfehlenswert. Für die Herzgesundheit spielen außerdem noch Vitamine und Coenzym Q10 eine wichtige Rolle.

Tromcardin® complex enthält als Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät) für die Herzfunktion wichtige Mikronährstoffe in ausgewogener Dosierung. Eine Tagesdosis (Empfehlung: täglich 2 x 2 Tabletten) enthält folgende Nährstoffe:

  Pro Tablette Pro Tagesdosis
Kalium 117,3 mg 469,2 mg
Magnesium 36,5 mg 145,8 mg
Vitamin B12 0,75 µg 3,0 µg
Folsäure 100,0 µg 400,0 µg
Niacin 12,0 mg 48,0 mg
Coenzym Q10 15,0 mg 60,0 mg

Tromcardin® complex ist zucker-, gluten- und laktosefrei sowie vegan.

Packungsgrößen: 60, 120 und 180 Tabletten (exklusiv in der Apotheke)