3.3 Fallbeispiele: Ernährung und Lebensstil

Unzureichende Zufuhr

Die durchschnittliche Zufuhr an Kalium und Magnesium entspricht in vielen Ländern nicht der empfohlenen Zufuhr.15, 17

Empfehlungen für die Kaliumzufuhr:

Schätzwert der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) aufgrund der beobachteten Zufuhr und zur Vorbeugung von Bluthochdruck und Schlaganfällen: 4.000 mg/Tag für Frauen und Männer.18

Empfehlungen für die Magnesiumzufuhr:

Die empfohlene Magnesiumzufuhr beträgt für Frauen 300 mg/Tag und für Männer 350 mg/Tag.19

Zu den Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an Kalium und Magnesium zählen: Vollkornprodukte, Kartoffeln, Obst (z. B. Bananen, Melonen), Gemüse (z. B. Spinat, Kohlrabi), Hülsenfrüchte (Bohnen, Sojabohnen) und Nüsse.20–21 Im Alltag fehlt häufig die Zeit für die Zubereitung frischer Lebensmittel, wie folgendes Patientenbeispiel zeigt:

Patientenbeispiel:

Laura und Jan – ehrgeizige Studenten

  • Studenten kurz vor dem Abschluss
  • Hoher Leistungsdruck
  • Angst vor Start ins Berufsleben
  • Trinken zu viel Alkohol und Energydrinks
  • Keine Zeit zum Einkaufen und Kochen, schlechte Ernährung
  • Langes Sitzen und weniger Sport als früher
  • Keine organischen Ursachen für Herzrhythmusstörungen

Bei vielen – insbesondere jüngeren – Menschen stehen häufig Fastfood, verarbeitete Lebensmittel und Fertigspeisen auf dem Speiseplan. Soft- und Energydrinks werden reichlich konsumiert. Darunter kann die Zufuhr von Mineralstoffen und Vitaminen leiden.

Eine zu geringe Kalium- und Magnesiumzufuhr tragen zur Entstehung chronischer Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf- und Knochenerkrankungen bei.21–22 Für Menschen, denen eine ausgewogene Ernährung im Alltag schwerfällt, kann daher eine ergänzende Zufuhr, z. B. mit Tromcardin® complex, empfehlenswert sein.