1 Einleitung

Neben Patienten, die in der Apotheke wegen Herzbeschwerden wie Herzstolpern oder Herzrasen um Rat fragen, können auch viele andere Kunden von der Einnahme herzwichtiger Nährstoffe profitieren. Dazu gehören auch Personengruppen, an die man in diesem Zusammenhang nicht sofort denkt, wie z. B. Frauen in den Wechseljahren. Die hormonellen Veränderungen führen nicht nur zu vermehrtem Schwitzen und damit vermehrten Elektrolytverlusten, sondern auch zu einem verminderten Schutz von Herz und Gefäßen.1 Auch die Einnahme von Medikamenten kann den Elektrolythaushalt empfindlich stören. Der Schwerpunkt dieser Fortbildung liegt daher auf wichtigen Faktoren, die zu Elektrolytdefiziten und -imbalancen führen können, und charakterisiert Personengruppen, die dies betreffen kann.