Geräte und Methoden

Die Bestimmung der Glukosekonzentration im Blut beruht meist auf biochemischen Prinzipien. Für die Reaktion werden Enzyme genutzt, z. B. die Glukosedehydrogenase (GDH) oder die Glukoseoxidase (GOD). Das Probenmaterial ist im Bereich der Selbstmessung kapillares Vollblut. Die Werte werden jedoch plasmakalibriert ausgegeben, das heißt, sie beziehen sich auf die Glukosekonzentration im Plasma. [11]

Eigenschaften von Blutzuckermessgeräten

Typische Eigenschaften der Blutzuckermessgeräte, die zur Selbstkontrolle verwendet werden, sind in Tabelle 5 dargestellt.

Tab. 5: Eigenschaften von Blutzuckermessgeräten [11]

Eine Übersicht verschiedener Blutzuckermessgeräte und ihrer Eigenschaften bietet das DAP Poster „Blutzuckermessgeräte & Zubehör“.

Beispiele für Blutzuckermessgeräte zur Selbstkontrolle

Die Blutzuckermessgeräte STADA GLUCO RESULT® und STADA GLUCO RESULT TO GO® PLUS haben eine Messzeit von 4 bis 7 Sekunden und benötigen ein Blutvolumen von 0,5 μl. Es besteht die Möglichkeit, 500 Werte zu speichern und sich die Mittelwerte der letzten 7, 14 und 30 Tage anzeigen zu lassen. Ebenso können die Messwerte auf einen PC übertragen und mit einer Software (SiDiary, Diabass, Med-Import, Gluconet) ausgewertet werden. Hinsichtlich der Messgenauigkeit entsprechen die Messgeräte der aktuellen ISO-Norm (DIN EN ISO 15197:2015). Die großen und stabilen STADA GLUCO RESULT® Teststreifen sind passend für beide Blutzuckermessgeräte. Die zugehörige STADA Stechhilfe wird mit STADA Lanzetten (28G und 33G) verwendet. Die Einstichtiefe kann individuell eingestellt werden. Mit der STADA GLUCO RESULT® Kontrolllösung (Level 2, Level 3) kann die Messtechnik und -genauigkeit kontrolliert werden. 

Tabelle 6 zeigt alle technischen Daten der STADA Blutzuckermessgeräte im Überblick.

Tab. 6: Technisches Datenblatt der Blutzuckermessgeräte STADA GLUCO RESULT® und STADA GLUCO RESULT TO GO® PLUS