Längere Pollensaison führt zu einer erhöhten Belastung

Die Belastung durch allergie­aus­lösende Pollen ist in den letzten Jahr­zehnten spür­bar gestiegen. Ergebnisse aus dem Lancet-Count­down-Report zu Gesund­heit und Klima­wandel zeigen: Die Pollen­saison beginnt in Europa immer früher. Im Zeitraum 2015–2024 startete die Pollen­saison 1–2 Wochen früher als noch im Zeit­raum 1991–2000. Somit verlängert sich die Expositions­dauer für Menschen mit aller­gischer Rhinitis und Konjunkti­vitis sowie allergischem Asthma. Gleich­zeitig stieg auch die Pollen­belastung an. In einigen Regionen – darunter Deutsch­land, Süd­eng­land und Nord­frank­reich – insbe­sondere durch Birken- und Erlen­pollen um etwa 15–20 %.

Der Report ver­deut­licht, dass der Klima­wandel ver­schiedene gesund­heitliche Risiken birgt, bei­spiels­weise eine ver­mehrte Hitze­exposition und eine zu­nehmende Aus­breitung von krank­heits­über­tragenden Mücken (Beispiel Dengue-Virus). Umso wichtiger und dringender sind – neben generellen Klima­schutz­maßnahmen – An­pas­sungs­maßnahmen wie etwa die Begrünung von Städten.

Foto: KI-generiert