Ergebnisse der Kurzumfragen

Thema: assistierte Telemedizin

Mit dem „Gesetz zur Beschleu­nigung der Digita­li­sierung des Gesund­heits­wesens“ (Digital-Gesetz – DigiG) hat der Gesetz­geber bereits 2024 die Rahmen­bedingungen für digitale Ver­sorgungs­angebote und tele­medizinische Anwen­dungen geschaffen.

Apotheken können verschiedene Maß­nahmen der assis­tierten Tele­medizin anbieten, denn sie ver­fügen über besondere Voraus­setzungen: Sie sind flächen­deckend verfügbar – auch in struktur­schwachen Regionen –, genießen ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung und bieten einen einfachen, wohn­ort­nahen Zugang zu gesund­heitlicher Beratung. Flexible Öffnungs­zeiten sowie die lang­jährige persön­liche Bindung zu vielen Kundinnen und Kunden erleichtern zusätz­lich die Inte­gration tele­medizinischer Ange­bote in die bestehende Versorgung.

Die enge Ver­zahnung ärzt­licher und pharma­zeutischer Expertise kann die Patienten­ver­sorgung ver­bessern, zur un­mittel­baren Ein­lösung der ver­ordneten E-Rezepte führen und neue abrechen­bare Dienst­leistungen ermöglichen. Wenn das BMG zustimmt, könnten Apo­theken bereits ab dem 1. Juli für die assis­tierte Tele­medizin anfangs einen Betrag von 30 € abrechnen. In jedem Fall wird die Position der Apo­theke als moderner Gesund­heits­dienst­leister gestärkt.

Vor diesem Hinter­grund möchten wir mit dieser Umfrage erfassen, wie Apotheken das Potenzial assistierter Tele­medizin einschätzen.

Wie bewerten Sie grund­sätzlich das Potenzial assis­tierter Tele­medizin für Apotheken?

„Sehr hoch“

9,3 %

„Eher hoch“

22,4 %

„Weder hoch noch gering“

38,9 %

„Eher gering“

22,9 %

„Sehr gering“

6,4 %