Ergebnisse der Kurzumfragen
Thema: assistierte Telemedizin
Mit dem „Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens“ (Digital-Gesetz – DigiG) hat der Gesetzgeber bereits 2024 die Rahmenbedingungen für digitale Versorgungsangebote und telemedizinische Anwendungen geschaffen.
Apotheken können verschiedene Maßnahmen der assistierten Telemedizin anbieten, denn sie verfügen über besondere Voraussetzungen: Sie sind flächendeckend verfügbar – auch in strukturschwachen Regionen –, genießen ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung und bieten einen einfachen, wohnortnahen Zugang zu gesundheitlicher Beratung. Flexible Öffnungszeiten sowie die langjährige persönliche Bindung zu vielen Kundinnen und Kunden erleichtern zusätzlich die Integration telemedizinischer Angebote in die bestehende Versorgung.
Die enge Verzahnung ärztlicher und pharmazeutischer Expertise kann die Patientenversorgung verbessern, zur unmittelbaren Einlösung der verordneten E-Rezepte führen und neue abrechenbare Dienstleistungen ermöglichen. Wenn das BMG zustimmt, könnten Apotheken bereits ab dem 1. Juli für die assistierte Telemedizin anfangs einen Betrag von 30 € abrechnen. In jedem Fall wird die Position der Apotheke als moderner Gesundheitsdienstleister gestärkt.
Vor diesem Hintergrund möchten wir mit dieser Umfrage erfassen, wie Apotheken das Potenzial assistierter Telemedizin einschätzen.
Wie bewerten Sie grundsätzlich das Potenzial assistierter Telemedizin für Apotheken?
„Sehr hoch“
„Eher hoch“
„Weder hoch noch gering“
„Eher gering“
„Sehr gering“