Ergebnisse der Kurzumfragen

Thema: venöse Blut­ent­nahme in Apo­theken nach dem ApoVWG

Die Bundes­regierung hat im Rahmen des Apotheken­ver­sorgung-Weiter­ent­wicklungs­gesetzes (ApoVWG) beschlossen, dass Apo­thekerinnen und Apotheker nach ent­sprechender ärzt­licher Schulung venöse Blut­ent­nahmen zu diagnos­tischen Zwecken bei Erwachsenen durch­führen dürfen.

Während einige dies als Chance zur verbes­serten Ver­sorgung und zur früh­zeitigen Erken­nung chronischer Erkrankungen sehen, äußern insbe­sondere ärztliche Verbände Kritik an dieser Erwei­terung des Apo­theken­spektrums.

Wie bewerten Sie die Möglich­keit zur venösen Blut­ent­nahme in Apo­theken?

„Sehr positiv – das ist eine sinn­volle Erwei­terung der pharma­zeutischen Ver­sorgung und echte Entlastung des Gesund­heits­systems.“

9,9 %

„Eher positiv – ich sehe einen Nutzen für Patien­tinnen und Patienten, sofern klare Standards und Schulungen einge­halten werden.“

14,8 %

„Neutral/Unent­schlossen – Vor­teile und Risiken halten sich derzeit die Waage.“

18,9 %

„Eher kritisch – organisa­torisch und fach­lich ist das in Apo­theken nur begrenzt sinn­voll um­setzbar.“

56,4 %