Weltmarktführer investiert in Standort Deutschland

Engelhard eröffnet neues Produktionsgebäude

Der hessische Minister­präsident Boris Rhein eröffnete am 16. Mai die Veranstaltung zur Eröffnung des neuen Produktions­gebäudes des traditions­reichen Pharma­unternehmens Engelhard in Niederdorfelden. Mit der offiziellen Eröffnung des neuen Produktions­gebäudes schließt sich der Kreis um das größte Bau­projekt in der Firmen­geschichte Engelhards. Auf rund 8.000 Quadrat­metern, aufge­teilt auf zwei Geschosse, werden nun mit­hilfe hoch­moderner Anlagen und unter Einsatz innovativer Verfahren unter anderem die bekannten Marken Prospan®, isla® und Tyrosur® herge­stellt und konfektioniert. Bis zu 200 Flaschen Prospan® Husten­saft laufen jetzt pro Minute vom Band.

Auch das Thema Nachhaltigkeit hat beim Bau eine zentrale Rolle gespielt. So sorgen Photovoltaikelemente auf dem Dach dafür, dass bis zu 17 % des Strombedarfs im gesamten Unternehmen über ebendiese gedeckt werden können. Ein weiterer Ansatz zur Energiekostenminimierung: die Wärmerückgewinnung, bei der die bei der Produktion entstandene Wärme über einen Wärmespeicher anderweitig genutzt werden kann. Dank dieser innovativen Maßnahmen konnte der neue Produktionsneubau als KfW-Effizienzhaus klassifiziert werden.

Der Neubau ist aus Sicht des Weltmarktführers Engelhard die strategische Antwort auf die immens gestiegene Nachfrage nach den Produkten des Familienunternehmens – sowohl im In- als auch im Ausland. Zudem ist er ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland, wie die Geschäftsführer Oliver und Richard Engelhard vor den rund 200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft deutlich machten.

Unter den Gästen und Rednern der Veranstaltung waren auch der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) Dr. Kai Joachimsen und der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Prof. Marcel Fratzscher. Joachimsen sprach Engelhard eine wichtige Rolle in der Gesundheitsbranche zu: „Mittelständische Unternehmen bilden das Rückgrat der pharmazeutischen Industrie in Deutschland.“ Fratzscher schlug in die gleiche Kerbe und betonte, dass die wirtschaftliche Zukunft und der Wohlstand Deutschlands sowie Europas entscheidend von den Investitionen mittelständischer Unternehmen abhängig seien.
 


Quelle: Pressemitteilung Engelhard Arzneimittel