Spitzwegerich – der König des Weges
Der Spitzwegerich ist eine Heilpflanze, die meist am Wegesrand zu finden ist, was ihm auch seinen Namen eingebracht hat. Er hat einiges zu bieten – sowohl in der Linderung von körperlichen Beschwerden als auch kulinarisch.

Der Spitzwegerich (Plantago lanceolata) erreicht eine Höhe von 5 bis 60 Zentimetern und blüht von Mai bis September mit einer weißen bis braunen Blütenfarbe. Ernten kann man ihn sogar ganzjährig.
Der Spitzwegerich hat dank seiner Inhaltsstoffe viele positive Eigenschaften: Er wirkt schleimlösend bei Erkältungen, entzündungshemmend und lindernd bei Magen-Darm-Beschwerden. Reibt man ihn auf einen Insektenstich, so mildert dies den Juckreiz.1
Spitzwegerich sammeln und verarbeiten
Blätter, Blüten, Wurzel und Samen des Spitzwegerichs sind essbar. Beim Ernten der Blätter ist es ratsam, darauf zu achten, bevorzugt die Blätter aus der Rosettenmitte zu nehmen, da diese weniger bitter sind. Die Blätter und Blüten des Spitzwegerichs können gedünstet werden, dann kommt das pilzähnliche Aroma besonders gut zur Geltung. Beides kann aber auch roh verzehrt werden, wobei die Wurzel des Spitzwegerichs vor dem Verzehr weichgekocht werden sollte.2
Der Spitzwegerich kann u. a. in Suppen, Salaten oder als Spinatersatz eingesetzt werden.2
1 www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/22957.html
2 www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/kraeuter-gewuerze/wildkraeuter/spitzwegerich.html