Fastenkur – ein guter Start in die Frühlingzeit

Mit dem Frühling kommt auch meist die Fasten­zeit. Viele Menschen beenden die Winter­zeit mit einer Fasten­kur. Ihre Beweg­gründe sind unter­schiedlich: Teils hat es traditionelle oder religiöse Gründe oder es ist einfach nur, um dem Winter­speck nach der langen dunklen Jahres­zeit den Kampf anzu­sagen. Viele Menschen nutzen den Frühling als Neu­start für Körper und Psyche.

Beim Fasten verzichtet man über einen bestimmten Zeitraum teilweise oder vollständig auf bestimmte Lebensmittel, Getränke und Genussmittel. Über die Jahre haben sich immer mehr Fastenmethoden etabliert. Eine mögliche Variante ist das traditionelle Heilfasten nach Buchinger. Diese Form des Fastens ist Jahrtausende alt und soll den Körper „reinigen“ und regenerieren.

Traditionelles Heilfasten nach Buchinger

Einen Tag vor Beginn des eigentlichen Fastens wird die Energiezufuhr auf ca. 1.000 Kilokalorien reduziert. Während des Fastens ist nur der Verzehr von kalorienfreien Getränken wie Wasser und Tee sowie von Gemüsebrühe und geringen Mengen Eiweiß gestattet. Auf Koffein, Nikotin und Alkohol wird komplett verzichtet. Nach Buchinger liegt die optimale Heilfastendauer zwischen zwei und vier Wochen. Nach der Fastenkur erfolgt das sogenannte Fastenbrechen. Der Körper muss sich erst wieder an feste Nahrung gewöhnen. Empfohlen wird eine leichte ovo-lacto-vegetarische Kost (Eier, Milchprodukte und frisches Gemüse aus Bioanbau) mit hochwertigen Pflanzenölen und vielen Ballaststoffen.

Vor- und Nachteile des Heilfastens

Es konnten einige positive Auswirkungen festgestellt werden:

  • Gestärktes Selbstbewusstsein und positivere Psyche
  • Beginn antientzündlicher Prozesse im Körper
  • Normalisierung von Cholesterin- und Blutzuckerwerten
  • Umstellung des Stoffwechsels und damit verbundene Gewichtsreduktion


Folgende Nebenwirkungen können vorübergehend auftreten:

  • Kreislaufprobleme
  • Schlafstörungen
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen


Das Heilfasten kann also bei bestimmten Erkrankungen die Behandlung unterstützen und ein guter Start in eine langfristige Ernährungsumstellung sein. Nicht zu unterschätzen sind die damit einhergehenden Nebenwirkungen, weshalb es von Vorteil ist, die Fastenkur ärztlich begleiten zu lassen. Um lästige Winterpfunde zu verlieren oder positiv in die wärmere Jahreszeit zu starten, kann unterstützend eine Heilfastenkur durchgeführt werden.