Ergebnisse der Kurzumfragen
Thema: Beratung von Patientinnen mit Lipödem
Der Begriff Lipödem bedeutet „Schwellung im Fettgewebe“. Dabei handelt es sich um eine Fettverteilungsstörung, die vermutlich genetisch bedingt ist und bei hormonellen Veränderungen, wie sie in der Pubertät, der Schwangerschaft oder den Wechseljahren vorkommen, in Erscheinung tritt. Viele Frauen wissen nicht, dass es sich um eine Krankheit handelt, und versuchen oft vergeblich durch Sport und Ernährung, die seitengleiche Umfangvermehrung der Beine (Oberschenkel und/oder Unterschenkel), seltener auch der Arme, loszuwerden. Typischerweise haben Frauen mit einem Lipödem einen schlanken Oberkörper und schlanken Bauch. Neben dem typischen Erscheinungsbild leiden die Frauen oft auch unter starken Schmerzen und bekommen schnell blaue Flecken.
Uns interessiert heute:
Haben Sie schon Kundinnen mit dem typischen Erscheinungsbild eines Lipödems und dem Wunsch nach einem Appetitzügler oder einer Verordnung über ein Antiadipositum zu der Erkrankung beraten?
„Ja, ich habe Frauen mit Verdacht auf ein Lipödem schon dazu beraten.“
„Nein, ich spreche Frauen grundsätzlich nicht auf ihre Fettverteilung an.“
„Ich kenne mich mit Lipödemen zu wenig aus und habe deshalb noch niemanden dazu beraten.“
„Nein, da ich bis jetzt noch nie von der Erkrankung gehört hatte.“