Ergebnisse der Kurzumfragen

Thema: Beratung von Patientinnen mit Lipödem

Der Begriff Lipödem bedeutet „Schwellung im Fett­gewebe“. Dabei handelt es sich um eine Fett­verteilungs­störung, die vermut­lich gene­tisch be­dingt ist und bei hormo­nellen Ver­änderungen, wie sie in der Pubertät, der Schwanger­schaft oder den Wechsel­jahren vor­kommen, in Er­scheinung tritt. Viele Frauen wissen nicht, dass es sich um eine Krank­heit handelt, und ver­suchen oft vergeblich durch Sport und Ernährung, die seiten­gleiche Umfang­ver­mehrung der Beine (Ober­schenkel und/oder Unter­schenkel), seltener auch der Arme, loszu­werden. Typischer­weise haben Frauen mit einem Lipödem einen schlanken Oberkörper und schlanken Bauch. Neben dem typischen Erscheinungsbild leiden die Frauen oft auch unter starken Schmerzen und bekom­men schnell blaue Flecken.

Uns interessiert heute:

Haben Sie schon Kundinnen mit dem typischen Er­scheinungs­bild eines Lipödems und dem Wunsch nach einem Appetit­zügler oder einer Ver­ordnung über ein Anti­adipositum zu der Erkrankung beraten?

„Ja, ich habe Frauen mit Verdacht auf ein Lipödem schon dazu beraten.“

17,3 %

„Nein, ich spreche Frauen grund­sätzlich nicht auf ihre Fett­ver­teilung an.“

28,9 %

„Ich kenne mich mit Lipödemen zu wenig aus und habe deshalb noch niemanden dazu beraten.“

49,5 %

„Nein, da ich bis jetzt noch nie von der Erkrankung gehört hatte.“

4,2 %