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Service-News

18. Mai 2026

Aktuelle Kurzumfrage

AKTUELLE KURZUMFRAGE

Thema: assistierte Telemedizin

Mit dem „Gesetz zur Beschleu­nigung der Digita­li­sierung des Gesund­heits­wesens“ (Digital-Gesetz – DigiG) hat der Gesetz­geber bereits 2024 die Rahmen­bedingungen für digitale Ver­sorgungs­angebote und tele­medizinische Anwen­dungen geschaffen.

Apotheken können verschiedene Maß­nahmen der assis­tierten Tele­medizin anbieten, denn sie ver­fügen über besondere Voraus­setzungen: Sie sind flächen­deckend verfügbar – auch in struktur­schwachen Regionen –, genießen ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung und bieten einen einfachen, wohn­ort­nahen Zugang zu gesund­heitlicher Beratung. Flexible Öffnungs­zeiten sowie die lang­jährige persön­liche Bindung zu vielen Kundinnen und Kunden erleichtern zusätz­lich die Inte­gration tele­medizinischer Ange­bote in die bestehende Versorgung.

Die enge Ver­zahnung ärzt­licher und pharma­zeutischer Expertise kann die Patienten­ver­sorgung ver­bessern, zur un­mittel­baren Ein­lösung der ver­ordneten E-Rezepte führen und neue abrechen­bare Dienst­leistungen ermöglichen. Wenn das BMG zustimmt, könnten Apo­theken bereits ab dem 1. Juli für die assis­tierte Tele­medizin anfangs einen Betrag von 30 € abrechnen. In jedem Fall wird die Position der Apo­theke als moderner Gesund­heits­dienst­leister gestärkt.

Vor diesem Hinter­grund möchten wir mit dieser Umfrage erfassen, wie Apotheken das Potenzial assistierter Tele­medizin einschätzen.

Wie bewerten Sie grund­sätzlich das Potenzial assis­tierter Tele­medizin für Apotheken?

Sehr hoch
Eher hoch
Weder hoch noch gering
Eher gering
Sehr gering

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DAP APOTHEKENUMFRAGE Pharmazeutische Dienstleistungen: Inhalationstechnik

AKTUELLES

Fampridin – MS-Medikament nur noch mit hohen Mehr­kosten im Handel

Fampridin wird zur Verbes­serung der Geh­fähig­keit bei erwachsenen Patien­tinnen und Patienten mit Multipler Sklerose (MS) und bestehender Geh­be­hinderung einge­setzt. Bis Ende April waren in der ABDA-Daten­bank noch zahl­reiche Generika gelistet. Seit dem 1. Mai sind diese infolge eines Rück­rufs jedoch sämtlich als nicht mehr abgabe­fähig gekenn­zeichnet.

Hintergrund ist ein erfolg­reich geführter Rechts­streit des Original­herstellers Merz Therapeutics, der die Vertriebs­rechte für das Original­präparat Fampyra® hält. Patientinnen und Patienten, die bislang mit Generika ver­sorgt wurden, müssen nun auf das Original­präparat Fampyra® bzw. ent­sprechende Importe umge­stellt werden.

Bild: KI-generiert

Für die Betroffenen ist dies jedoch mit erheblichen Mehr­kosten verbunden, da sowohl das Original­präparat als auch die Importe den Fest­betrag über­schreiten. Neben der gesetz­lichen Zu­zahlung fallen für Versicherte derzeit Mehr­kosten von 40,41 Euro für eine 2-Wochen-Therapie bzw. 72,55 Euro für eine 4-Wochen-Therapie an.

Aus Apotheken wird bereits berichtet, dass einige Patien­tinnen und Patienten ihre Ver­ordnungen aufgrund der hohen Eigen­beteiligung nicht einlösen. Zudem sind zurzeit auch einige Packungs­größen des Originals schon nicht mehr liefer­bar, was die Ver­sorgung weiter ein­schränkt.

ÜBERSICHTSPOSTER Hormonelle Kontrazeption

AKTUELLES

Assistierte Tele­medizin

Start­schuss für Apo­theken am 1. Juli 2026

Ab dem 1. Juli 2026 könnten Apo­theken bundes­­weit die assis­tierte Tele­medizin anbieten. Grundlage ist ein jetzt ergangener Schieds­spruch, der die bis­lang offene Ver­gütungs­frage geklärt hat.

Darauf weist die ABDA in einer aktuellen Presse­information hin. Versicherte haben gemäß Sozial­gesetz­buch grund­sätzlich An­spruch auf diese Leistung.

Bild: KI-generiert

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WISSENS-CHECK INFECTOPHARM Unsere OTC-Favoriten für den Sommer

AKTUELLES UMFRAGE­ERGEBNIS

Thema: Nutzung des Medikations­plans

Vor gut einem Jahr, am 29. April 2025, startete bundes­weit die ePA für alle. Für Apotheken ist vor allem die elektro­nische Medikations­liste (eML) von Bedeutung.

Die eML ist die Medikations­historie der Patien­tinnen und Patienten über alle elektro­nisch ver­ordneten und abge­gebenen Arznei­mittel. Bei einge­steckter Gesund­heits­karte kann das Apotheken­personal Einsicht in die eML seiner Patien­tinnen und Patienten nehmen und somit auch diese Medikationen zum Auf­decken von Kontra­indikationen und Wechsel­wirkungen heran­ziehen.

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APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Kann Wegovy zulasten der GKV abge­rechnet werden?

Wir stellen uns die Frage, ob Wegovy zulasten der GKV abge­rechnet werden kann, wenn der Grund ein erhöhter BMI ist.

Lesen Sie hier die Antwort

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Apofrage des Tages

APOFRAGE DES TAGES

Welche Aussage zur Anwendung von Tapfi® ist richtig?

Mehr als zwei Drittel der Kinder haben Angst vorm Impfen. Mit dem Tapfi® Pflaster kann dem Schmerz und so der Angst effektiv vorgebeugt werden. Es ist für Kinder ab Geburt und Erwachsene geeignet.

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