Augen auf: Preisankerüberschreitung bei Abgabe von Verbandmitteln?
Bei der Entscheidung, ob in der Apotheke auf ein GKV-Rezept ein Original oder abhängig vom Preis einer der gelisteten Importe abgegeben wird, lauern verschiedene Retaxfallen, die auch nach dem ALBVVG Bestand haben. So ist bei der Verordnung unter anderem der Preisanker zu berücksichtigen – wird dieser ohne Dokumentation auf dem Rezept überschritten, droht eine Retax.
Everolimus Ascend ohne Zuzahlung bei TK, HEK und hkk
Everolimus Ascend ist das erste Generikum mit dem Wirkstoff Everolimus als Immunsuppressivum. In Kombination mit anderen Arzneimitteln wird es nach allogener Nieren- oder Herztransplantation bzw. nach Lebertransplantation bei erwachsenen Patientinnen und Patienten eingesetzt. Für Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK), der Hanseatischen Krankenkasse (HEK) und der Handelskrankenkasse (hkk) übernimmt Ascend ab dem 1. April 2024 die Zuzahlung.
Der DAP Dialog erscheint alle zwei Monate und jede Apotheke in Deutschland hat die Möglichkeit, im Abo kostenfrei jeweils ein Exemplar der aktuellen Ausgabe zu erhalten. Da offenbar eine Ausgabe in vielen Apotheken nicht ausreicht, ist nun die (kostenpflichtige) Nachbestellung einzelner Ausgaben des DAP Dialogs über das DeutscheApothekenPortal in der Rubrik „Bestellungen“ möglich. Mit jeder Bestellung erhalten Sie den kompletten DAP Dialog inklusive aller in der jeweiligen Ausgabe enthaltenen Beilagen.
Weiterhin können Sie den DAP Dialog natürlich auch online im Archiv abrufen (kostenfreie Registrierung bei Mein DAP erforderlich).
Mit den DAP-Arbeitshilfen to go ist nun der „kleine Bruder“ des DAP-Arbeitsbuches erschienen. Damit gelangen die bekannten Arbeitshilfen des DAP noch näher an den HV.
Auf einen Blick:
24 ausgewählte DAP-Arbeitshilfen
Schritt-für-Schritt-Erklärungen in Fließdiagrammen
Für alte Hasen, Wiedereinsteiger und Apothekenneulinge
Erste Leitlinie zu nichthormonellen Kontrazeptiva erschienen
Hormonfrei verhüten
„Kondom löst Pille als Verhütungsmittel Nummer eins ab“ titelte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im November 2023. Laut einer Umfrage verwendeten im vergangenen Jahr 38 % der befragten Erwachsenen die „Pille“, 53 % das Kondom als Kontrazeptivum. Dies spiegelt die zunehmende Skepsis vieler Frauen gegenüber hormonellen Kontrazeptiva wider. Die erstmals erschienene S2k-Leitlinie „Nichthormonelle Empfängnisverhütung“ der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) fasst das Fachwissen zur nichthormonellen Kontrazeption zusammen und kann auch für die Beratung in der Apotheke hilfreich sein.
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