In Deutschland ist die Impfquote gegen humane Papillomviren (HPV) im Vergleich zu den Nachbarländern niedrig. Laut Robert Koch-Institut (RKI) können nur 54 % der 15-jährigen Mädchen eine vollständige Impfserie von mindestens zwei Impfungen vorweisen, bei den 15-jährigen Jungen sogar nur 27 %. Ein vollständiger Impfschutz ist aber erst nach Abschluss der Impfserie gegeben. Dabei infiziert sich ein Großteil der sexuell aktiven Menschen mindestens einmal im Leben mit HPV.1 Apotheken können durch eine adäquate Beratung zu einer höheren Impfdichte gegen HPV-bedingte Erkrankungen beitragen.
Unsere Frage lautet daher heute:
Sind Sie an Informationsmaterialien zu HPV interessiert?
Die Firma MSD bietet Ihnen kostenlose Infopakete zum Thema HPV an. Auf dem DeutschenApothekenPortal finden Sie zudem die BAK-zertifizierte Fortbildung „Humane Papillomviren – Krankheitsbilder und Impfung als Präventionsoption“.
Über die untenstehenden Links gelangen Sie zu den jeweiligen Materialien.
Die Grippe gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten in Deutschland und stellt jedes Jahr eine Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Besonders gefährdet für einen schweren Verlauf sind ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen und Schwangere. Mit der Möglichkeit, Schutzimpfungen direkt in Apotheken durchzuführen, nimmt die Apothekerschaft nun eine zentrale Rolle in der Prävention ein.
20–30 Millionen Bundesbürgerinnen und -bürger haben einen erhöhten Blutdruck.1 Das ist fast jeder Dritte. Wiederum jeder dritte Betroffene ist mit seiner Medikation nicht gut eingestellt.1 Mithilfe der pharmazeutischen Dienstleistung „Standardisierte Risikoerfassung hoher Blutdruck“ kann ein nicht kontrollierter Blutdruck frühzeitig erkannt werden. Durch frühzeitige Anpassung bzw. Intensivierung der antihypertensiven Therapie durch die Ärztin oder den Arzt können bluthochdruckbedingte Endorganschäden, wie z. B. Schlaganfall, Myokardinfarkt oder Herzinsuffizienz, langfristig vermieden werden.
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Eine DAP Patienteninformation kann im Rahmen der pDL an die Versicherten abgegeben werden und die Beratung in der Apotheke unterstützen.
1 Epidemiologisches Bulletin 5/2015, Robert Koch-Institut, Berlin
MEDIEN
Einzelbestellung DAP Dialog
Der DAP Dialog erscheint alle zwei Monate und jede Apotheke in Deutschland hat die Möglichkeit, im Abo kostenfrei jeweils ein Exemplar der aktuellen Ausgabe zu erhalten. Da offenbar eine Ausgabe in vielen Apotheken nicht ausreicht, ist nun die (kostenpflichtige) Nachbestellung einzelner Ausgaben des DAP Dialogs über das DeutscheApothekenPortal in der Rubrik „Bestellungen“ möglich. Mit jeder Bestellung erhalten Sie den kompletten DAP Dialog inklusive aller in der jeweiligen Ausgabe enthaltenen Beilagen.
Weiterhin können Sie den DAP Dialog natürlich auch online im Archiv abrufen (kostenfreie Registrierung bei Mein DAP erforderlich).
BtM-Privatrezept ohne Angabe von BSNR und LANR – ist das zulässig?
Wir haben ein BtM-Privatrezept über Morphin 30 mg Tabletten N3 erhalten. Es wurde in einer Privatklinik ausgestellt, allerdings wurden weder Arzt- noch Betriebsstättennummer angegeben.
Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass es in Privatkliniken dergleichen nicht gibt und dass diese auch nicht angegeben werden müssten. Stimmt das und dürfen wir das BtM-Rezept so abgeben?
Hinweis: Anregungen, Kritik und Themenwünsche zum Newsletter können gerne per Mail an info@deutschesapothekenportal.de geschickt werden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!.