Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und wir möchten wissen, was für Sie in Ihrem Apothekenalltag die Aufreger des Jahres 2025 waren.
Waren es die weiter andauernden Lieferengpässe oder die ausbleibende Erhöhung des Fixums? Haben Sie 2025 eine teure Rezeptfälschung beliefert oder hat Sie die Gesundheitspolitik allgemein am meisten verärgert?
Ersatzkassen erstatten weiterhin sonstige Produkte zur Wundbehandlung
Am 1. Dezember 2025 endete die Übergangsfrist für die Erstattungsfähigkeit der sonstigen Produkte zur Wundbehandlung (Teil 3 der Anlage Va zur Arzneimittel-Richtlinie). Eine erneute Verlängerung bis zum 31.12.2026 ist politisch vorgesehen, wurde jedoch durch das Stocken des Pflegebürokratieentlastungsgesetzes (BEEP) im Bundesrat blockiert.
Eine Entscheidung steht weiterhin aus. Nach aktuellem Stand gilt eine rückwirkende Verlängerung zwar als wahrscheinlich, ist jedoch noch nicht bestätigt.
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Daher hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Kassen gebeten, die Versorgung mit sonstigen Produkten zur Wundbehandlung weiterhin zu gewähren.
Der vdek hat bestätigt, dass er der Bitte des BMG nachkommen wird und Versicherte der Ersatzkassen weiterhin mit sonstigen Produkten zur Wundbehandlung versorgt werden können.
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Mit JUNOD® steht ab sofort ein Biosimilar zu Prolia® zur Verfügung. Das Präparat wird angewendet zur Behandlung von Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und Männern mit erhöhtem Frakturrisiko. Es dient außerdem der Behandlung von Knochenschwund bei Männern mit Prostatakarzinom unter Hormonablation sowie zur Therapie von Glucocorticoid-induziertem Knochenschwund bei erwachsenen Patienten mit erhöhtem Frakturrisiko.1
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