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Arzneimittel-News

18. November 2025

DAP Arzneimittel-News Titelstory

AKTUELLES

World Awareness Week – anti­mikro­bielle Resistenzen

Passend zur diesjährigen World Awareness Week zum Thema antimikro­bielle Resistenzen veröffentlichte die World Health Organization (WHO) im Oktober einen globalen Bericht zur Über­wachung der Anti­biotika­resistenz, der neben besorgnis­erregenden Zahlen und Fakten auch mög­liche Maß­nahmen dar­stellt.

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Bildquelle: New Africa – stock.adobe.com

Zu den DAPärchen

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Vitamin-B12-Mangel: erkennen, beraten, helfen

Ob Personen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, ältere Menschen oder Patientinnen und Patienten mit Metformin- oder PPI-Medikation – sie alle haben ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-B12-Mangel. 83,4 %1 bevorzugen die Tablette statt der Spritze. Nutzen Sie diesen Vorteil in der Beratung und verhelfen Sie Ihren Kundinnen und Kunden zu mehr Energie und Wohlbefinden.

© Gligatron / iStock.com

Zur Fortbildung

1 Sanz-Cruesta T et al. Oral versus intramuscular administartion of vitamin B12 for vitamin B12 deficiency in primary care: a pragmatic, randomised, non-inferiorityclinical trial (OB12). BMJ Open 2020;10:e033687. Doi:10.1136/bmjopen-2019-033687. Online verfügbar unter: https://bmjopen.bmj.com/content/10/8/e033687 » Hier aufrufen

AKTUELLES

Marktver­änderungen im Blick: wie Apotheken auf die Rück­nahme von Human­insulinen reagieren

Anlässlich des Welt­diabetestags am 14. November haben wir Apotheken gefragt, wie sie die ange­kündigte Markt­rück­nahme von Human­insulinen erleben. Mehrere Hersteller haben ange­kündigt, Human­insuline schritt­weise bis Ende 2026 vom Markt zu nehmen. Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet das eine Um­stellung auf Insulin­analoga – ein Prozess, der Apotheken un­mittelbar betrifft.

In unserer aktuellen Umfrage unter 1.091 Apothekenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern wollten wir wissen, wie spürbar diese Ent­wicklung bereits ist. Das Ergebnis zeigt:

  • 44,5 % der Apotheken beobachten bereits ver­mehrte Um­stellungen auf Insulinanaloga.
  • 28,9 % berichten, dass sich Ärztinnen, Ärzte, Patientinnen und Patienten zu­nehmend erkundigen.
  • 25,7 % sehen bislang noch keine Ver­änderungen bei den Nach­fragen.

Die Rück­meldungen machen deut­lich, wie aufmerk­sam Apotheken aktuelle Markt­ver­änderungen ver­folgen – und wie wert­voll ihre Perspektive für die Gestaltung von Um­stellungs­prozessen ist.

Ein offener Dialog zwischen Praxis und Herstellern kann ent­scheidend dazu beitragen, die Patienten­ver­sorgung auch in Zeiten des Wandels best­möglich zu unter­stützen.

DAP WISSENS-CHECK Atemwegserkrankungen

ABYOU INFORMIERT

ERROR 404 – Apotheke not found

Zum Deutschen Apotheker­tag hatte Gesund­heits­ministerin Nina Warken die Eck­punkte der Apotheken­reform vorge­stellt. Inzwischen gibt es den Referenten­entwurf und alle Verbände haben ihre Stellung­nahmen dazu abge­geben.

Neben einigen perspektivisch sehr zu begrüßenden Änderungen wie den neuen Möglich­keiten im Bereich Prävention fehlt jedoch die not­wendige An­passung des Packungs­honorars, und mit der geplanten PTA-Ver­tretung ist die Zukunft der inhaber­geführten Apotheke vor Ort stark gefährdet.

© AByou

Um unseren Berufs­stand und die Patienten­versorgung zu sichern, wurde von AByou gerade eine neue Kampagne gestartet, um die Politik auf die Folgen der leider nur gut gemeinten Reform­vorschläge auf­merksam zu machen.

Wir möchten daher alle Leserinnen und Leser bitten, in den nächsten Wochen mitzu­machen, um so die Bundes­tags­abgeordneten ihres jeweiligen Wahl­kreises auf die Not­wendig­keit einer ge­sicherten Arznei­mittel­ver­sorgung hinzu­weisen, damit wir alle zusam­men die Reform so ge­stalten können, dass sie ihren eigent­lichen Zweck auch erfüllen kann, nämlich die Vor-Ort-Apotheke zu stärken und die Patienten­ver­sorgung lang­ristig zu sichern.

Hier die Anleitung und die beiden Vorlagen (Männer und Frauen):

» Anleitung für Canva

» Vorlage Frauen

» Vorlage Männer

DAP Wissens-Check: Pflanzliche Hilfe bei Menstruationsbschwerden
Aktuelle Retaxfrage

APOTHEKE FRAGT – DAP ANTWORTET

Dürfen wir auch bei dem E-Rezept eine verspätete Belieferung begründen?

IK-Nummer (Krankenkasse): 104077501
Datum: 09.10.2025
Verordnungs­feld: Depigoid D Pter Fb2 ISU N2 2 x 2,5 ml PZN 01603278 alle 4 Wochen
aut idem: nein

Wir haben eine Frage zu obigem Rezept. Wir haben am 10.10.2025 eine Allergie­lösung für den Patienten bestellt, die Lieferung aber erst am 10.11.2025 bekommen. Das E-Rezept ist mittler­weile abge­laufen.

Dürfen wir beim E-Rezept wie bei einem Muster-16-Rezept auch einen Ver­merk für die ver­spätete Abgabe auf­grund der späten Lieferung hinter­legen oder bedarf es eines neuen Rezeptes?

Lesen Sie hier die Antwort

Bildquelle: nmann77 – stock.adobe.com

ZERTIFIZIERTE FORTBILDUNG Saisonale Influenza

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Apofrage des Tages

APOFRAGE DES TAGES

Woran erkennen Sie beispielsweise einen Kunden, der an einem Mangel an Verdauungsenzymen des Pankreas leidet?

Bei richtiger Antwort werden Ihnen 5 DAPs-Punkte gutge­schrieben.

Zur Apofrage des Tages
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Bildquelle: © DAP Networks GmbH

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