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Kombinationsarzneimittel bei Erkältungen überzeugen auch im Apothekenalltag

Aspirin® Complex gehört zu den beliebtesten Kombinationspräparaten bei Erkältungskrankheiten. Unverzichtbar ist jedoch eine kompetente und qualifizierte Beratung in der Apotheke. Um herauszufinden, wie und nach welchen Kriterien Apothekenmitarbeiter zu Kombinationsarzneimitteln bei Erkältungen beraten, hat DAP in Kooperation mit Bayer 2.000 Apothekenmitarbeiter befragt.

Die dreiwöchige Umfrage zum Thema „Kombinationsarzneimittel bei Erkältungskrankheiten – empfehlen Sie evidenzbasiert?“ befasste sich unter anderem mit der Beurteilung der Wirksamkeit am Beispiel von Aspirin® Complex sowie der Beratung am HV-Tisch.

Aspirin® Complex überzeugt 98 % der Befragten mit Wirksamkeit

Am ehesten empfehlen Apothekenmitarbeiter Präparate, von deren Wirksamkeit sie auch überzeugt sind. Aspirin® Complex halten 70,1 % der Teilnehmer für wirksam, 27,9 % sogar für hochwirksam.

Abb.: Wie bewerten Sie die Wirkstoffkombination in Aspirin® Complex hinsichtlich ihrer Wirksamkeit?

Ob es zu einer Empfehlung kommt, hängt von mehreren Faktoren ab. So sind neben der Wirksamkeit auch das Beratungsgespräch sowie der Kundenwunsch entscheidend. Aspirin® Complex überzeugt sowohl Apotheker als auch Kunden durch seine Wirksamkeit und erlaubt aufgrund wissenschaftlicher Studien eine evidenzbasierte Empfehlung.1

Umfrageergebnisse zeigen Wichtigkeit von Evidenz

Bei der Beratung in der Apotheke wird großer Wert auf eine evidenzbasierte Empfehlung gelegt. Dennoch zeigte die Umfrage, dass ca. ein Viertel der Befragten (24,5 %) nicht mit den Studien zu Kombinationserkältungsmitteln vertraut ist. 42,1 % sind sich zwar deren Existenz bewusst, konkrete Studien zu Aspirin® Complex sind ihnen jedoch nicht bekannt. Fakt ist, dass insgesamt drei Studien die Wirksamkeit sowie das gute Sicherheitsprofil von Aspirin® Complex im Vergleich zu Einzelsubstanzen und Placebo belegen.2,3,4 Zudem hat Aspirin® Complex als einziges Erkältungsprodukt die Prüfung entsprechend der Combination Guideline der EMA durchlaufen und bestanden.5

Kombinationspräparate vor allem bei mehreren Erkältungssymptomen beliebt

75 % der Apothekenmitarbeiter gaben an, Kombinationspräparate vor allem dann zu empfehlen, wenn die Wirkstoffkombination sinnvoll gegen gleichzeitig vorliegende Leitsymptome einer Erkältung (Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen sowie Rhinosinusitis) eingesetzt werden kann. Die Auswahl eines bestimmten Präparats hängt wiederum von verschiedenen Faktoren ab. So spielt für 82,5 % der Umfrageteilnehmer die geeignete Wirkstoffkombination die entscheidende Rolle. Eine nahezu unerhebliche Rolle spielt hingegen der Preis (0,5 %).

Abb.: Wonach wählen Sie ein Kombinationspräparat bei Erkältung in erster Linie aus?

Der Kundenwunsch – bedeutend für die Beratungssituation

Im Alltag ist gerade bei freiverkäuflichen Präparaten der Kundenwunsch entscheidend. Dieser ist häufig ausschlaggebend für die Kaufentscheidung und wird in vielen Fällen zu Recht berücksichtigt. So wird ein Kombinationspräparat bevorzugt empfohlen, wenn der Kunde kurzfristig trotz Erklätung einsatzbereit und fit bleiben muss (58,6 %) bzw. eine schnelle Linderung seiner Symptome wünscht (36,6 %).

Aspirin® Complex überzeugt auch die Kunden. Dies konnte eine große apothekenbasierte Anwendungserhebung aus dem Jahr 2011 zeigen. Von 1.053 in Apotheken befragten Kunden bewerteten über 90 % die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Aspirin® Complex mit gut oder sehr gut.1

© luna – stock.adobe.com

Effiziente Wirkstoffkombination

Aspirin® Complex ist durch die effiziente Wirkstoffkombination aus Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrin besonders wirksam gegen drei der Leitsymptome einer Erkältung (Rhinosinusitis, Schmerzen und Fieber).6 Dafür werden ein bis zwei Beutel des Granulats mit angenehmem Orangengeschmack einfach in einem Glas Wasser aufgelöst. Eine erste Linderung der Erkältungsbeschwerden kann bereits 15 bis 30 Minuten nach der ersten Anwendung beobachtet werden.7

Fazit

Aspirin® Complex erfreut sich bei Apothekenmitarbeitern großer Beliebtheit. Besonders die effektive Wirkstoffkombination aus Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrin sowie die positive Studienlage veranlassen Apothekermitarbeiter zu einer evidenzbasierten Kundenempfehlung. Großen Wert legen die Umfrageteilnehmer des Weiteren auf den Wunsch des Kunden. Diese bewerten die Wirkung und Verträglichkeit von Aspirin® Complex mit großer Mehrheit als gut bzw. sehr gut. Aspirin® Complex ist in Apotheken somit eine sinnvolle Empfehlung zur Behandlung von Erkältungskrankheiten.


ASPIRIN® COMPLEX
Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrinhydrochlorid

Zusammensetzung: 1 Beutel ASPIRIN® COMPLEX enthält: Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure 500 mg, Pseudoephedrinhydrochlorid 30 mg; sonstige Bestandteile: wasserfreie Citronensäure, Sucrose, Hypromellose, Saccharin, Orangenaroma mit Benzylalkohol, Alpha-Tocopherol, modifizierte Stärke und Maltodextrin. Anwendungsgebiete: ASPIRIN® COMPLEX: Zur symptomatischen Behandlung von Schleimhautschwellung der Nase und Nebenhöhlen bei Schnupfen (Rhinosinusitis) mit Schmerzen und Fieber im Rahmen einer Erkältung bzw. eines grippalen Infektes. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegenüber Pseudoephedrin, Acetylsalicylsäure, anderen Salicylaten oder einen der anderen Bestandteile des Arzneimittels; Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre, krankhaft erhöhte Blutungsneigung, Schwangerschaft, Stillzeit, Leber- und Nierenversagen, schwere, nicht eingestellte Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Kombination mit Methotrexat in einer Dosierung von 15 mg/Woche oder mehr, schwerer Bluthochdruck oder schwere koronare Herzkrankheit, gleichzeitige Einnahme von Monoaminoxidasehemmern. Nebenwirkungen: Die möglichen Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure sind: Magengeschwüre, die in Einzelfällen zum Magendurchbruch führen können, Magen-Darm-Blutungen, die in Einzelfällen zu einer Eisenmangelanämie führen können, Zeichen hierfür sind schwarze Stühle oder blutiges Erbrechen, allergische Reaktionen (wie Atemnot, Hautreaktionen möglicherweise mit Blutdruckabfall) insbesondere bei Asthmatikern. Erhöhung des Blutungsrisikos, Hämolyse im Falle eines starken Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangels, Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Erhöhung der Leberenzymwerte, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle. Schwindel und Tinnitus können Symptome für eine Überdosierung sein. Die möglichen Nebenwirkungen von Pseudoephedrin sind: Wirkungen am Herzen (z. B. Herzrasen), Harnverhalt, insbesondere bei Patienten mit Prostatavergrößerung, Blutdruckanstieg, jedoch nicht bei behandeltem Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, selten Halluzinationen oder andere Stimulierungen des zentralen Nervensystems, schwere Hautreaktionen, einschließlich akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) sowie ischämische Kolitis. Hinweise: Nehmen Sie dieses Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage ein. Enthält 2 g Sucrose (Saccharose) pro Beutel. Bitte Packungsbeilage beachten!

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland      06/2019


1 Theurer, C. und Gessner, U. Pharm Zeitung 2011; 11: 56–61
2 Loose I, Winkel M. Arzneimittel-Forschung 2004; 54 (9): 513–521
3 Eccles R, Voelker M. Clin Pharm in Drug Develop 2014; 3(2): 118–125
4 Schachtel BP et al. J Clin Pharmacol 2010; 50: 1429–1437
5 European Medicines Agency. Committee for medicinal products for human use. Guideline on clinical development of fixed combination medicinal products. DocRefCPMP/EWP/240/95Rev1.London February`10 2009
6 Fachinformation Aspirin® Complex, Stand Mai 2019
7 Voelker M et al. Open Journal of Respiratory Diseases 2017; 7: 25–40