3.3 Nichtmedikamentöse Maßnahmen

Neben der Beratung und Empfehlung von Medikamenten können auch die folgenden nichtmedikamentösen Maßnahmen eine Linderung der Erkältungssymptome verschaffen:

  • Eine ausreichende Trinkmenge (ca. 1,5–2 Liter/Tag)
  • Isotone, salinische Nasenspülungen ► bei akuter Rhinosinusitis empfehlenswert. Studien deuten auf vorhandene, wenn auch begrenzte Wirksamkeit hin.
  • Lokale Wärme/heiße Dämpfe inhalieren (20 Min. bei 38–42 °C) ► symptomatische Linderung konnte in kleineren Studien gezeigt werden.
  • Rauchkarenz (aktiv und passiv) ► bei Husten
  • Wadenwickel bei erhöhter Temperatur oder Fieber ► bei nicht gefährdeten Personen, nur wenn die Füße warm sind. Wassertemperatur sollte nur wenige Grad unter der aktuellen Körpertemperatur liegen.
  • Körperliche Schonung, Vermeiden von Unterkühlung, regelmäßig Stoßlüften, Spazierengehen an der frischen Luft
  • Bei Halsschmerzen: Befeuchtung der Raumluft, Gurgeln mit Salzwasser (1/4 Teelöffel in einem Glas Wasser auflösen), Gurgeln mit Tee (z. B. Salbei, Kamille), heiße Zitrone, Lutschen von Halsbonbons, Halswickel
  • Erkältungssalben mit ätherischen Ölen ► können ggf. die Schlaffähigkeit verbessern. Vorsicht: Keine Anwendung bei Säuglingen und Kleinkindern. Ausnahme: Die Erkältungssalbe ist speziell hierfür zugelassen.

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