Mit geeigneten Hautpflegeprodukten lassen sich die Symptome der Rosacea vermeiden, lindern oder kaschieren.

Bei der Rosacea können sowohl fettige als auch trockene Hautareale auftreten, was die Pflege zu einer besonderen Herausforderung für die Betroffenen werden lässt. Wird dieser Aspekt aber berücksichtigt, kann eine konsequent angewendete medizinische Hautpflege sehr positive Ergebnisse erzielen. Auf den Licht- bzw. UV-Schutz muss besondere Aufmerksamkeit gelegt werden. Es sollten ausschließlich Präparate mit hohem UV-A- und UV-B-Schutz eingesetzt werden, wobei Produkte auf leichter Basis, also mit wenig Fett, bevorzugt werden sollten, um den Sebumüberschuss zu regulieren.

Auf stark öl- bzw. fetthaltige Produkte sollte grundsätzlich verzichtet werden.

Zur Reinigung und täglichen Pflege sollten je nach Hautzustand nur leichte Formulierungen wie Gele oder Gelcremes zum Einsatz kommen, die zusätzlich eine kühlende und damit beruhigende Wirkung haben. Günstig sind auch Stoffe, die die Sebumproduktion der Haut regulieren, wie zum Beispiel Sabalextrakte, sowie solche, die den pH-Wert optimieren, um den Säureschutzmantel der Haut in Balance zu bringen.

Behandlungsansätze bei der Rosacea im Überblick:
  • Gefäßverengende Wirkstoffe einsetzen
  • Entzündungen der Haut entgegenwirken
  • Beruhigung und Kühlung der Haut
  • Rötungen und Gefäßweitstellungen verringern
  • Abdeckung der Rötung
  • Schutz vor UV-Strahlen
  • Vermeidung von Triggerfaktoren
  • Stärkung der dermalen Struktur