Die Therapie von Rosaceapatienten sollte immer phasen- bzw. subtypengerecht erfolgen. Grundsätzlich ist die Erkrankung nicht heilbar, aber bei adäquater Behandlung sowie frühen und regelmäßigen Kontrollbesuchen beim Dermatologen ist sie in der Regel gut unter Kontrolle zu halten. Dazu gehört auch ein angepasster Lebensstil (Vermeidung von Triggerfaktoren), genauso wie die tägliche Anwendung einer geeigneten medizinischen Hautpflege, da die Haut der Rosaceapatienten generell sehr empfindlich und reizbar ist.

Eine psychische Belastung tritt häufig auch schon zu Beginn der ersten Manifestationen auf, durch das rasche Erröten in unpassenden Momenten. Bei fortschreitender Erkrankung und schweren Rosaceaformen muss daher gegebenenfalls auch über eine begleitende Psychotherapie nachgedacht werden.