Das Schöllkraut ist eine alkaloidhaltige Pflanze, die in Europa, Amerika und Asien vorkommt. Typische Inhaltsstoffe sind Berberin, Chelidonin, Coptisin, Sanguinarin, Chelerythrin. Für homöopathische Arzneimittel wird der frische Wurzelstock mit anhängenden Wurzeln im Spätherbst oder zu Beginn des Austriebs verwendet.

Wirkungsrichtung: Untere Atemwege, Leber – Galle – Bauchspeicheldrüse, Stütz- und Bewegungsapparat

Die Anwendungsgebiete laut Aufbereitungsmonographie sind Entzündungen, Entzündungen der Atemorgane und des Rippenfelles, Steinbildungen und chronische Störungen des Leber-Galle-Systems, Rheumatismus.

Abb. 13: Chelidonium majus (Schöllkraut), © Kanusommer/stock.adobe.com