Der Bärlapp kommt ubiquitär vor und enthält die Alkaloide Clavatin, Lycopodin und Lycodolin. Für die homöopathische Arzneiherstellung werden die getrockneten, reifen Sporen der Pflanze verwendet. Die Potenzen sind in der Regel D4, D6, D8 und D12 oder Hochpotenzen.

Wirkungsrichtung: Zahn-Mund-Rachenbereich, obere und untere Atemwege, Haut, venöses Gefäßsystem, Magen – Darm – Leber – Galle – Bauchspeicheldrüse, Nieren und ableitende Harnwege, Stütz- und Bewegungsapparat, Geschlechtsorgane.

Entzündungen der Atemorgane, allgemeine Blutvergiftung, Folgen von Infektionskrankheiten, Entzündungen und Störungen des Leber-Galle-Systems, Verdauungsstörungen, Stoffwechselkrankheiten, Entzündungen der Harnorgane, Nierensteinleiden, Krampfaderleiden, verschiedene chronische und akute Hauterkrankungen, Regelstörungen und Entzündung der weiblichen Geschlechtsorgane, andere Alterskrankheiten, Verhaltensstörungen und Verstimmungszustände sind die Anwendungsgebiete laut Aufbereitungsmonographie.

Abb. 16: Lycopodium clavatum (Bärlapp), © duke2015/stock.adobe.com