Die Homöopathie beruht auf verschiedenen Grundprinzipien, das bekannteste ist wohl die Ähnlichkeitsregel („Similia similibus curentur“ = „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“), die auf Samuel Hahnemann zurückgeht.

  1. Ähnlichkeitsregel → möglichst genaue Übereinstimmung von Krankheitsbild und Arzneimittelbild
  2. Arzneimittelprüfung am Gesunden → aus ihr ergeben sich die Arzneimittelbilder, die durch pharmakologische und toxikologische Erkenntnisse, Erfahrungen am Kranken und Empirie ergänzt werden
  3. Krankheitsbild → besonders strukturierte Anamnese nach homöopathischen Regeln, um die Ähnlichkeitsregel anwenden zu können
    Die Anamnese besteht aus:
    • Objektiver status praesens = für die Krankheit typische Zeichen und Symptome
    • Subjektiver status praesens = für den Kranken typische, also individuelle Zeichen und Symptome
  4. ggf. Dosierungslehre, wobei unterschiedliche Meinungen darüber existieren, ob diese tatsächlich zu den Grundprinzipien gehört