Zu den Antisympathotonika zählen die α2-Sympathomimetika bzw. Imidazolinrezeptor-Agonisten und Reserpin. Diese Gruppe kommt zum Einsatz, wenn gegen die zuvor genannten Wirkstoffgruppen Kontraindikationen vorliegen. Der Wirkmechanismus beruht auf der Herabsetzung des Sympathikustonus und der damit verbundenen Abnahme des peripheren Wiederstandes und des Herzzeitvolumens. Es kommt zur Senkung des Blutdrucks. In die Gruppe gehören z. B. Moxonidin, Clonidin oder auch Methyldopa.

Der Wirkstoff Reserpin wird nur in Kombination mit Clopamid eingesetzt (vgl. Mutschler et al., 2013, S. 331–333, 503–504).