Die Bärentraube (Arctostaphylus uva-ursi) gehört zur Familie der Ericaceaen (Heidekrautgewächse). Es handelt sich dabei um einen niederliegenden, bodenbedeckenden Zwergstrauch mit ledrigen, spateligen und immergrünen Blättern. Die Bärentraube ist eine wildwachsende Pflanze, welche in Spanien und Italien beheimatet ist. Die Äste, die ohne Blüten sind, werden bis zu 50 cm lang und bilden Matten. Die blütentragenden Äste hingegen wachsen aufsteigend. Die Bärentraubenblätter werden bis zu 2 cm lang und 1 cm breit. Auf der Oberseite sind sie dunkelgrün, auf der Unterseite blassgrün.

Die Droge besteht aus den getrockneten Blättern. Aufgrund der adstringierend und antibakteriell wirkenden Inhaltsstoffe werden Bärentraubenblätter bei leichten Harnwegsinfekten in Form von Arzneitees oder Fertigpräparaten angewendet.

Bärentraubenblätter – Uvae ursi folium

Wirksame Inhaltsstoffe: Arbutin, Gerbstoffe
Wirkung: antibakteriell, adstringierend
Anwendungsgebiete: Bakterielle und entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege