Bei Teegemischen handelt es sich um „gleichförmige Mischungen aus unzerkleinerten und zerkleinerten Drogen“. Die Kombination aus verschiedenen Teedrogen wird häufig hergestellt, um eine bestmögliche therapeutische Wirksamkeit bei einem bestimmten Krankheitsbild zu erreichen. Es empfiehlt sich, eine Teemischung aus nicht mehr als 7–8 Bestandteilen herzustellen. Zubereitungen mit 20 oder mehr Bestandteilen gelten mittlerweile als obsolet, da häufig einige der Komponenten unterdosiert sind. In den sogenannten Standardzulassungen lassen sich entsprechende Vorschriften für die Herstellung von Teemischungen finden. Hier unterscheidet man nach Leitdrogen (erste Relevanz für den Indikationsanspruch), Ergänzungsdrogen (nachgeordnete Relevanz für den Indikationsanspruch) und Hilfsdrogen.

Im ÖAB, in der Ph. Helv. sowie im DAC lassen sich ebenfalls allgemeine Monographien für Teemischungen finden.5