• Ein Präparatewechsel sollte bei Indikationen, die eine besonders gute Einstellung der Patienten und eine konstante medikamentöse Therapie erfordern, sowie bei kritischen Darreichungsformen vermieden werden.
  • Ein Präparatewechsel sollte bei Stoffen mit geringer therapeutischer Breite, insbesondere bei kritischen Darreichungsformen, unterbleiben.
  • Ein Austausch sollte nur bei Verfügbarkeit therapeutisch gleichwertiger Präparate erfolgen. Andernfalls muss der Patient komplett neu eingestellt werden.
  • Nicht zuletzt sollten auch Faktoren, die für die Compliance der Patienten von Bedeutung sind, berücksichtigt werden.

Bei der Beurteilung eines Austauschs glatirameracetathaltiger Arzneimittel anhand dieser Kriterien, ergibt sich, dass ein Präparatewechsel während einer laufenden Therapie als kritisch zu bewerten ist. [20]