3.1 Verhaltenstherapie: Schlafhygiene

Ein wichtiger Schritt, um Schlafstörungen zu verbessern, ist eine Überprüfung beziehungsweise Anpassung der Lebensgewohnheiten – man spricht auch von der Einhaltung einer guten Schlafhygiene.5,8 Dazu gehören:

  • Feste Aufsteh- und Zubettgehzeiten, jeden Tag zur gleichen Zeit
  • Nur schlafen gehen, wenn man wirklich müde ist
  • Vor dem Schlafengehen entspannungsfördernde Schlafrituale einführen
  • Regelmäßig Sport treiben – aber nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen
  • Keine koffeinhaltigen Getränke/Medikamente innerhalb von vier Stunden vor dem Schlafengehen
  • Kein Rauchen vor dem Schlafengehen
  • Alkoholkonsum einschränken
  • Mittagsschlaf vermeiden
  • Vor dem Schlafengehen Umgang mit Smartphone, Computer etc. reduzieren
  • Bett nur zum Schlafen (nicht zum Arbeiten, Essen, Fernsehen) aufsuchen
  • Schlafzimmer abdunkeln und richtig temperieren (ideal: 15 bis 18 °C)