1 Schlaf-Wach-Rhythmus: Physiologische Grundlagen

Der menschliche Organismus unterliegt einem endogen gesteuerten zirkadianen Rhythmus, der sich auf die Funktionen von Kreislauf und Stoffwechsel auswirkt und auch dann besteht, wenn alle Umwelteinflüsse ausgeschaltet werden. Dieser zirkadiane Rhythmus („rings um den Tag“, abgeleitet aus lateinisch „circa“ = ringsum und „dies“ = Tag) zieht sich oft über mehr als 24 Stunden hin und wird von äußeren Faktoren (persönliche Lebensführung, Tag- Nacht-Wechsel) an den tatsächlichen 24-Stunden-Rhythmus angepasst.1,2