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29.08.12
Nicht apothekenpflichtiges Calcium
Frage:
Es liegt eine Verordnung vor über „Calcium Al 500 100St BTA“, Kasse AOK Sachsen-Anhalt 1097008. Der Artikel ist als rabattiert für die AOK aufgelistet, ist aber kein apothekenpflichtiges Arzneimittel. Was geht nun vor: Ein rabattiertes Arzneimittel, weil wirtschaftlich für die Krankenkasse oder der Verordnungsausschluss für nicht apothekenpflichtige Arzneimittel?

Die Krankenkasse entschied sich für die wirtschaftlichste Variante: Vollretaxation des Rabattarzneimittels, Einspruch abgelehnt da kein apothekenpflichtiges Arzneimittel

Lösung für uns: wir nehmen ab sofort die Firma Hexal, da diese rabattiert und apothekenpflichtig ist. Da die Patientin uns treu ist und wir derzeit aus dem Juli vergangenen Jahres mit der Retaxation versorgt wurden, sind noch ein paar Rezepte in der Pipeline.

Abschließende Frage: Warum rabattiert die Krankenkasse ein AM für das sie nicht in der Leistungspflicht steht bzw sie sowieso nicht bezahlt?


Antwort:
Böse Zungen würden behaupten: Weil die Nullretaxation (die Apotheke zahlt alles) für jede Kasse besser ist, als der höchste Herstellerrabatt. Es muss also immer darauf geachtet werden, ob möglicherweise ein nicht apothekenpflichtiges Arzneimittel abgegeben wird – auch wenn dies durch den Rabattvertrag suggeriert würde!

Über diese Thema haben wir schon des Öfteren im DAP Retax-Forum diskutiert und auch in den DAP-Newslettern darüber berichtet.
Die vorliegenden Fragen sind Abgabeprobleme aus Apotheken, für die Apotheker im kollegialen Austausch Lösungsansätze vorschlagen. Trotz größter Sorgfalt können wir aufgrund der komplizierten Sachverhalte keine Haftung übernehmen.
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